Weitere Institutionen

Forschung ist Sache der Institutionen!

Die Namensliste der Forschungseinrichtungen liest sich wie das Who is Who der deutschen Wissenschaft. Die Institutionen treten aber gerne in die Fußstapfen ihrer berühmten Namensgeber. Und das mit internationalem Erfolg.

Die wichtigsten weiteren Bildungsinstitutionen in Deutschland sind die Forschungseinrichtungen, die in der Regel einen institutionellen Unterbau haben. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Das Goethe-Institut
    Goethe-Institute gibt es überall auf der Welt. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Kenntnisse der Deutschen Sprache von Nicht-Muttersprachlern zu fördern sowie die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Welt zu Intensivieren.
  • Fraunhofer Gesellschaft
    Ganz dem Sinne des Namensgebers Josef Fraunhofer entsprechend – er ist für seine außergewöhnliche Leistung der Kombination von wissenschaftlicher Exaktheit und praktischer Anwendung neuer innovativer bekannt geworden – ist die Fraunhofer Gesellschaft die größte europäische Institution für Forschungs- und Entwicklungsdienstleitungen. Sie vereint eine Vielzahl von einzelnen Forschungseinrichtungen unter ihrem Dach. Dazu gehören unter anderem:
    • Die Hochschulen
    • Die Max-Planck-Gesellschaft
    • Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
    • Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
    • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Diese Einrichtungen befinden sich zum Teil in staatlicher Hand, werden aber zumindest vom Staat finanziell unterstützt.

Private Bildungsinstitutionen

In den vergangenen Jahren gab es immer mehr Neugründungen von Bildungsinstitutionen, die ihre Wurzeln in der Wirtschaft haben. So investieren Unternehmen, wie zum Beispiel der Klett-Verlag in private Hochschulen und erkaufen sich so eine Beteiligung an ihnen. Ein weiteres Beispiel ist die Bertelsmann Stiftung, die seit Jahren Forschungen über das deutsche Bildungssystem finanzieren und deren Ergebnisse veröffentlichen. Allerdings werden solche Projekte immer wieder heftig kritisiert, da den Unternehmen egoistische Motive vorgeworfen werden – sie engagierten sich einzig und allein um ihre eigenen Angebote für den Bildungsbereich verbessern und damit besser verkaufen zu können. Diese Kritiker fordern, dass Bildung in Deutschland altruistisch bleiben müsste.

Bildungsvereine und Bildungsvereinigungen

Zusätzlich zu den offiziellen Institutionen, die staatliche oder private finanzielle Förderung erfahren, haben sich in Deutschland etliche Vereine und Vereinigungen gegründet, die sich der Bildung gewidmet haben. Das prominenteste Beispiel hier sind die Studentenvereinigungen, die sich bereits vor einigen Jahrhunderten an den Hochschulen gegründet haben. Sie bilden sozusagen den sozialen Unterbau an den Hochschulen, sind heute aber heute nur noch selten zu finden und stark umstritten.